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Briese-Neubau Flinthörn wird in Leer getauft
Der erste von neun bis zehn Mehrzweck-Küstenfrachtern eines neu entwickelten Typs mit höchster Eisklasse E3 und optimalen Abiiiessungen für das Befahren des finnischen Saimaa-Kanals, die von der zur Bodewes Volharding-Gruppe gehörenden Pattje Shipyard (Hoogezand) bis zum zweiten Halbjahr 2001 an deutsche Auftraggeber geliefert werden sollen, wird morgen um 11.00 Uhr in Leer durch die Schwedin Maria Olofsson auf den Namen Flinthörn getauft und anlässlich einer dreistündigen Gästefahrt auf der Ems den beteiligten Kommanditisten und weiteren Geschäftspartnern des Reeders Roelf Briese und der Bauwerft vorgestellt

Deutsche Schiffarts-Zeitung 4. Februar 2000

Flinth?rn Der erste von neun bis zehn Mehrzweck-Küstenfrachtern eines neu entwickelten Typs mit höchster Eisklasse E3 und optimalen Abiiiessungen für das Befahren des finnischen Saimaa-Kanals, die von der zur Bodewes Volharding-Gruppe gehörenden Pattje Shipyard (Hoogezand) bis zum zweiten Halbjahr 2001 an deutsche Auftraggeber geliefert werden sollen, wird morgen um 11.00 Uhr in Leer durch die Schwedin Maria Olofsson auf den Namen Flinthörn getauft und anlässlich einer dreistündigen Gästefahrt auf der Ems den beteiligten Kommanditisten und weiteren Geschäftspartnern des Reeders Roelf Briese und der Bauwerft vorgestellt. Das Schiff war bereits am 28.12.1999 an die Reederei Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG MS "Flinthörn" (Leer) geliefert worden, musste aber werft zurückkehren.

Die anfänglich aufgetretenen Probleme sind nun beseitigt. Die unter Antigua-Flagge fahrende "Flinthörn" (Bau-Nr. 412) wird durch die Bremer Reederei E & B GmbH betrachtet und soll nach der morgigen Taufe und Gästefahrt ("kulinarische Weltreise") für Stora Enso Forest von Leer eine Ladung Holzchips ("Biofuel") nach Schweden befördern. Anschließend soll die"Flinthörn" für den Transport von Industrieholz von baltischen Häfen nach Schweden genutzt werden.

Im April wird der Harener Reeder Josef Gerdes das zweite Schiff aus dieser Serie unter dem Namen "Nika G" in Dienst stellen.
       

Die "Nika G" (413) soll durch das im norwegischen Sarpsborg ansässige Unternehmen Th. Jacobsen & Co. A/S zum Einsatz gebracht werden. Kapitän Gerdes wird auch die im Laufe dieses Jahres folgenden Schwesterschiffe "Gerhard G" (416) und "Heinrich G" (418) bereedern, während der Neubau 414 ("Merit") für Wolfgang Schmidt, der Neubau 415 für Klaus Eilbrecht und der Neubau 417 ("Scharhörn") wiederum für die Reederei Briese bestimmt sind. Die Rümpfe für die gesamte Serie werden aus Rumänien von Daewoo Mangalia Heavy Industries zugeliefert, und bei der Pattje Assemblagewerf in Eemshaven erfolgt die Komplettierung.

Der "Flinthörn"-Kasko war auf dem Haken eines polnischen Schleppers am 9.11.1999 hier eingetroffen.

Es handelt sich um auch für den Transport von Containern (132 TEU), Stahl, Getreide und sonstigen Schüttgütern sowie gefährlicher Ladung geeignete Frachter mit einer Brutto-/Nettoraumzahl von 2301 (1289) und einer Tragfähigkeit von 3200 t auf 5,25 in Maximaltiefgang bzw. 2270 t auf 4,35 in Saimaa-Tiefgang. Die 82,50 in über alles bzw. 78,90 in zwischen den Loten langen, 12,40 in breiten und 6,70 in bis zum Hauptdeck seitenhohen Schiffe verfügen über einen 56,25 in langen, 10,20 in breiten und 8,45 in hohen Laderaum mit einem Volumen von 167 400 cbft. Die Paketholz Ladefähigkeit wird mit 4034 bzw. 3595 cbm auf 5,25/4,35 in Tiefgang angegeben. Ein 1800 kW leistender MaK-Motor Typ 6 M 25 sorgt über eine Verstellpropelleranlage für eine Geschwindigkeit von 12,2 kn. Zur Ausrüstung gehören Flossenruder, Wellengenerator (240 kW) und Bugstrahlruder (200kW).
 

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